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Lenovo hat mit dem Y540-17IRH ein 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment. Es bringt jedes aktuelle Spiel flüssig auf den Bildschirm und gibt auch in allen…

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Lenovo hat mit dem Y540-17IRH ein 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment. Es bringt jedes aktuelle Spiel flüssig auf den Bildschirm und gibt auch in allen anderen Anwendungsbereichen eine gute Figur ab. Für unser Testgerät müssen etwa 1.400 Euro hingelegt werden. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Das aktuell günstigste Modell ist für knapp 1.100 Euro zu bekommen. An Bord befindet sich allerdings eine GeForce-GTX-1650-GPU. Höherpreisige Modelle bringen einen GeForce-RTX-2060-Grafikkern mit.


Die vorinstallierte "Lenovo Vantage" Software bietet u.a. die Möglichkeit einen Wärmemodus festzulegen. Dieser beeinflusst die Lüfternutzung und die Leistungsentfaltung der CPU. Es stehen die Modi "Leise", "Ausgewogen" und "Leistung" zur Verfügung. Wir haben unseren Test bei aktivem "Ausgewogen"-Modus durchgeführt. Das Profil "Leistung" erzeugte bei unserem Testgerät keinen Performance-Anstieg. Die CPU wird schon im "Ausbalanciert"-Modus voll ausgereizt. Dies kann bei Legion-Modellen, die einen Sechskernprozessor an Bord haben, anders aussehen.


Da die im Prozessor integrierte UHD-Graphics-630-GPU im Auslieferungszustand abgeschaltet ist, haben wir unseren Test auch bei deaktivierter iGPU durchgeführt. Somit arbeitet die GeForce GPU permanent. Die iGPU kann allerdings direkt im BIOS oder per "Lenovo Vantage"-Software aktiviert werden. In der Folge arbeitet das Notebook mit Nvidias Umschaltgrafiklösung Optimus - das macht sich insbesondere bei den Akkulaufzeiten positiv bemerkbar wie wir an späterer Stelle noch zeigen werden.


Das Legion Y540 wird von einem Core-i5-9300H-Vierkernprozessor (Coffee Lake) angetrieben. Damit fehlen dem Legion gegenüber den Vergleichsgeräten zwei CPU-Kerne. Allerdings müssen für unserer Ausstattungsvariante des Legion auch gut zweihundert Euro weniger hingeblättert werden. Der 9300H Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 4 GHz (vier Kerne) bzw. 4,1 GHz (ein Kern) gesteigert werden.



Die Multi-Thread-Tests der Cinebench-Benchmarks bearbeitet der Prozessor mit 4 GHz, die Single-Thread-Tests werden mit 4 bis 4,1 GHz durchlaufen. Beides gilt nur im Netzbetrieb. Im Akkubetrieb liegt die CPU-Geschwindigkeit bei 2,4 GHz (Multi-Thread) bzw. 3,5 bis 4,1 GHz (Single-Thread).


Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb auch dauerhaft genutzt wird, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Bechmarks für mindestens 30 Minuten in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Resultate bewegen sich durchgehend auf einem konstanten Niveau. Der Turbo arbeitet mit voller Kraft - das sehen wir nicht alle Tage.


Dass das Legion weit hinter der Konkurrenz zurück liegt, überrascht aufgrund der geringeren Kernanzahl nicht. Im Vergleich mit den bisher von uns getesteten Core-i5-9300H-Notebooks schneidet das Legion mit Abstand am besten ab. Wir haben die Resultate zweier 9300H-Notebooks dem folgenden Diagramm hinzugefügt.



Schon ein Blick auf die PC-Mark-Resultate macht deutlich, dass es dem Legion nicht an Rechenleistung mangelt. Ein Vierkernprozessor, im Dual-Channel-Modus laufender Arbeitsspeicher und eine schnelle NVMe-SSD sorgen für ein flink und flüssig arbeitendes System. Dazu gesellt sich eine GPU der oberen Mittelklasse, die alle aktuellen Computerspiele auf den Bildschirm bringen kann.


Lenovo hat sich beim Y540 für eine NVMe-SSD der Firma Western Digital entschieden. Es handelt sich um ein Modell im M.2-2242-Format, das 512 GB Speicherplatz bietet. Im Auslieferungszustand sind davon etwa 440 GB nutzbar. Der restliche Speicherplatz wird von der Recovery Partition und der Windows Installation belegt. Die Transferraten fallen gut aus, zu den Spitzenmodellen unter den SSDs zählt das verbaute Modell aber nicht. Hier macht sich bemerkbar, dass die SSD nur über zwei PCI-Express-Leitungen angebunden ist. Das Legion unterstützt allerdings auch SSDs, die über vier Leitungen angebunden werden. Diese liefern entsprechend höhere Transferraten.


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