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Powerbanks führt beinahe jedes Geschäft, das auch Batterien im Sortiment hat. Doch zwischen billigem Mitnahmeartikel und praktischem Gadget liegen oft Welten…

Akku Sony Vaio vgp bps26a


Powerbanks führt beinahe jedes Geschäft, das auch Batterien im Sortiment hat. Doch zwischen billigem Mitnahmeartikel und praktischem Gadget liegen oft Welten. In unserem Ratgeber zeigen wir euch, wie ihr die für euch ideale Powerbank findet.


Die deutsche Sprache steckt voller schöner, obskurer Wörter. Eines davon ist: Reichweitenangst. Dem Medienwissenschaftler Florian Sprenger nach bedeutet dies die Angst vor einem leeren Akku in mobilen Geräten wie dem Smartphone. Dabei gibt es doch wunderbare Helferlein, die euch diese Angst nehmen können: Powerbanks. Wir klären euch auf, auf was ihr achten müsst und wie ihr die ideale Powerbank für Smartphone, Laptop oder Kamera findet.


Zwischen Wegwerfartikel und sinnvollem Zubehör

Powerbanks waren vor einigen Jahren noch ein recht hochpreisiges Zubehör, mittlerweile gibt es auch schon sehr gute für wenig Geld. Spart ihr am falschen Ende, kann sich aber schnell Ernüchterung einstellen. Wenn das Smartphone nur sehr langsam oder nicht vollständig lädt, weil Ausgangsleistung oder Kapazität zu gering sind.


Bei auffällig günstigen Powerbanks habt ihr genau das Problem. Diese haben meist eine Kapazität von nicht mehr als 2.600 mAh mit einem Ausgangsstrom von 5 V/1 A.



Powerbanks für Smart Devices

Die Werte klingen gut? Hängt davon ab, was ihr wie oft und in welcher Geschwindigkeit laden möchtet. Für den Stadttrip ist eine Kapazität bis 5.000 mAh ausreichend. Für längere Ausflüge sind Powerbanks mit 5.000 mAh bis 10.000 mAh konzipiert und für Reisen alles, was jenseits der 10.000 mAh liegt.


Statt aber stur nur auf diese Werte zu schauen, solltet ihr es besser andersrum angehen. Das Samsung Galaxy S9 beispielsweise ist mit einem 3.000 mAh starken Akku ausgestattet. Würdet ihr diesen von null auf einhundert Prozent laden wollen, müsste die Powerbank über genau diese 3.000 mAh Kapazität mindestens verfügen.


Praxisnaher ist eine Selbsteinschätzung: Ab welchem Prozentwert eurer Akkuanzeige würdet ihr Smartphone und Co. üblicherweise an das Ladekabel hängen? Bleiben wir beim Samsung-Galaxy-S9-Beispiel. Bei 20 Prozent Akkustand soll die Powerbank ran. Heißt, 80 Prozent der Akkukapazität des Galaxy S9 müsste die Ladestation fassen – also 2.400 mAh. Die oben erwähnten günstigen Modelle könnten einmal eine Auffrischung leisten, ehe sie ihrerseits Strom bräuchten.


Das mag für den Wochenendausflug in die Stadt passabel sein. Im Urlaub oder auf Wanderungen sind mehrere Aufladegänge ohne „Tankstopp“ allerdings Voraussetzung für eine unterbrechungsfreie Nutzung des Smartphones.


Der zweite wichtige Wert ist die in Ampere angegebene Stromstärke. Bei Smartphones liegt diese heutzutage üblicherweise zwischen 1 A und 2,5 A. Liefert der Powerbank-Ausgang diese Stromstärke, lädt das Smartphone schneller. Bei einer geringeren Ampere-Zahl verzögert sich der Ladevorgang.


Dies gilt auch umgekehrt. Ein USB-Eingang mit 2 A oder mehr beschleunigt den Ladevorgang vom Steckdosenstrom auf die Powerbank enorm.


Powerbanks für Kamera, Laptop und Co.

Für Smartphones reichen die genormten 5 Volt, die bei Smart-Device-Powerbanks Usus sind. Für Laptop, Kamera und Co. bietet der Markt Ladegeräte, die höhere Volt- und Ampere-Zahlen erreichen. Denn schließt ihr ein fürs Smartphone ausgelegtes mobiles Ladegerät daran an, tut sich – nichts.



Erst wenn eine notwendige Stromspannung erreicht ist, überträgt die Powerbank die Energie überhaupt aufs andere Gerät. Bei Laptops besonders ärgerlich: Leistungsstärkere Modelle brauchen eine deutlich höhere Leistung – ihr könnt sie laden, aber die Powerbank nicht als mobilen Stromanschluss verwenden.


Ein gutes Beispiel hierfür wäre die Xtorm XB203 PowerBank Infinity mit 27.000 mAh. Sie lädt Smartphone, Kamera oder Laptop gleichermaßen auf. Weil diese Powerbank mit 5 Volt bis 20 Volt und 2,4 Ampere bis 25 Ampere einen großen Bereich abdeckt, ist sie im Einsatz flexibler und nicht nur zum Laden von Smartphones interessant.


Gewicht und Powerbanktypen

Wenn ihr wisst, welche Geräte ihr wie oft laden möchtet, habt ihr die ersten Kennziffern bereits zusammengetragen. Dann lichtet sich das Feld der Powerbanks merklich – und es wird auch etwas absehbarer, wie viel ihr für die mobilen Akkus ausgeben solltet.


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