Le jour J
Akku für Dell Latitude E6430
Durch ihre schlichte Optik vermutet man nicht die hohe Funktionsvielfalt hinter der Galaxy Watch. Fängt man aber an, von rechts nach links über das Display zu wischen, erscheinen immer mehr Menüs mit den einzelnen Apps: Von Wetter über Fitness bis hin zu Musik lässt sich zumindest das offensichtlichste finden. Musik kann auch hier auf die Uhr geladen oder per Spotify-App gestreamt werden. Auch einzelne Spotify-Playlists lassen sich herunterladen.Wir hatten aber Probleme, die Spotify-App in Betrieb zu nehmen. Nachdem wir sie geladen hatten, startete sie nicht, mit dem Hinweis wir müssten uns mit einem WLAN-Netzwerk verbinden. Doch selbst dann blieb dieser Hinweis weiter bestehen. Ziemlich nervig.
Auch interessant: Lösen Smartwatches und Fitnesstracker die Armbanduhr ab?Die Workout-App bietet viele Möglichkeiten, Daten zu erfassen. Besonders interessant ist die Funktion „Workout-Erkennung“. Sie erkannte besonders tägliche Fahrten mit dem Fahrrad akkurat, allerdings wurde die Strecke nicht aufgezeichnet. Als wir ein Fahrrad-Training manuell aktivierten, wurde auch die Strecke erfasst. Ein Training wie im Fitnessstudio oder im Schwimmbad ließ sich ebenfalls manuell starten.
Dank eingebautem GPS können Laufdistanzen gemessen werden. Und natürlich lassen sich alle Fitnessdaten in einer App auswerten.Mit der Bedienung wurden wir nicht richtig warm. Das liegt vor allem an der Vielfalt der Möglichkeiten: Es gibt Touch-Bedienung am Display sowie zwei Knöpfe an der rechten Seite und zusätzlich eine sich drehende Lünette. Kompliziert ist es deswegen, weil man oft alle Elemente zur Bedienung nutzt: Erst mit mechanischem Knopf das Menü aufrufen. Dann mit der Lünette die passende App wählen. In der App hat man die Möglichkeit mit den Knöpfen weiter zu navigieren oder den Finger am Display zu benutzen.
Zurück aus der App kommt man aber nicht per Wisch-Bewegung, sondern muss wieder zu den Tasten greifen. Dann landet man oft gleich auf dem Home-Bildschirm und nicht beim letzten Schritt. Das fanden wir teilweise verwirrend bis nervig.Immerhin funktionierte das Bediensystem flüssig und ließ sich gut personalisieren. Wer den Willen mitbringt, der kann sich bestimmt auch an die etwas umständliche Bedienung gewöhnen. Die Akku-Ausdauer fanden wir gut und die kabellose Lademöglichkeit an einer kleinen mitgelieferten Ladestation elegant. Die Samsung-Health-App ist aber nicht so übersichtlich wie die von Fitbit.
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Die Samsung Galaxy Watch gehört zu den besten Apple-Watch-Alternativen. Sie ist hochwertig, schlicht und nicht zu klobig. Der Funktionsumfang ist groß, muss aber erstmal erlernt werden. Und die Bedienung geht am Anfang nicht immer leicht von der Hand, sie braucht eine längere Eingewöhnung.Beispiele wie die in unserem Fall nicht funktionierende Spotify-App zeigen zudem, wie sensibel das Smartphone-Ökosystem noch ist. Das runde OLED-Display sieht zwar schön aus, ist aber nicht optimal als Anzeige, da es sich oben und unten verjüngt und somit wenig Anzeigefläche bietet.
Wenn man diese Smartwatch auspackt, merkt man: Fossil weiß, wie man Uhren baut. Das Design ist cool und komplett in Schwarz gehalten. Obwohl nicht klein, wurde hier ein guter Kompromiss gefunden zwischen großem Display und handlichem Gehäuse. Das liegt vor allem, daran, dass sie besonders flach ist im Vergleich zu der Konkurrenz.Auch das Display begeistert: es ist groß und hell. Im Gegensatz zur Samsung Galaxy Watch lassen sich die Informationen dadurch besser ablesen, trotzt der runden Form. Zudem sind die wählbaren Zifferblätter vielfältig und designorientiert. Optisch hinterließ die Fossil bei uns den besten Eindruck.
Die Q Explorist HR läuft mit Googles Wear OS. Wer über ein Google-Konto verfügt, kann sich hier schnell anmelden, ohne wie bei der Konkurrenz neue Konten einrichten zu müssen. Man benötigt nur die Wear-OS-App auf seinem Smartphone. Die Software ist aber nicht so individuell angepasst wie bei Samsung oder Fitbit.Wer weitere Apps der Smartwatch hinzufügen möchte, muss sich mit einem WLAN-Netzwerk verbinden und kann die Apps direkt aus Googles Play Store laden. Wir versuchten es mit der Spotify-App. Die Verknüpfung mit einem vorhandenen Spotify-Konto funktionierte gut. Doch selbst als wir die Uhr mit einem Bluetooth-Kopfhörer verknüpften, konnten wir keine Musik hören. Erst als wir Spotify auf dem Smartphone starteten, konnten wir die Songs steuern. Schade, dass die App nicht ohne ein Smartphone funktioniert.
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Auch interessant: Warum Fitnesstracker bei Klopapier und Bananen einen Puls messenNicht ganz überzeugt hat uns die Fitness-App. Vor allem beim Krafttraining im Fitnessstudio wollte die Smartwatch automatisch Übungen erkennen. Das funktionierte nicht zuverlässig und das Display dazu bot kaum nützliche Informationen außer der abgelaufenen Zeit und zwei sich drehenden Kreisen, die symbolisierten, dass versucht wird, eine Übung zu erkennen. Das nervte, weil es die ganze Zeit aktiv war und zu keinem positiven Ergebnis führte – außer den Akku leer zu saugen.
Dennoch lassen sich mit dem eingebautem GPS beispielsweise Läufe tracken. Zudem lässt sich auf Knopfdruck der Google Assistant aktivieren, dem man Fragen stellen oder Aufgaben geben kann – sofern man mit dem Internet verbunden ist.Im Gegensatz zur Galaxy Watch von Samsung erschien und die Bedienung etwas intuitiver. Zum einen gib es hier kein Lünette, die man drehen kann. Und zum anderen kann man mit einer Wisch-Bewegung von links nach rechts jeweils zum letzten Menü-Punkt zurückkehren, ohne einen der drei Knöpfe rechts am Gehäuse drücken zu müssen. Die Knöpfe selbst sorgten auch hier für Verwirrung: Während der mittlere entweder zum Home-Screen oder ins Menü-Führte, waren die Funktionen beim oberen und unteren nicht immer ersichtlich.