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Sony erweitert sein Android-Programm mit einem neuen Flaggschiff. Das Sony Xperia GX verf¨¹gt ¨¹ber eine lichtstarke 13-Megapixel-Kamera und verzichtet…

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Sony erweitert sein Android-Programm mit einem neuen Flaggschiff. Das Sony Xperia GX verf¨¹gt ¨¹ber eine lichtstarke 13-Megapixel-Kamera und verzichtet vollständig auf Tasten auf der Frontseite. Das mit Android 4.0 ausgestattete Modell wird zunächst nur auf dem japanischen Markt eingef¨¹hrt.Die 13-Megapixel-Kamera des Sony Xperia GX verf¨¹gt ¨¹ber einen lichtstarken Sensor und kann Videos im HD-Format aufnehmen.Wie der Infodienst Phonearena berichtet, wird das 127 Gramm schwere Xperia GX von einem 1,5 Gigahertz schnellen Zweikern-Prozessor angetrieben. Das 13 x 7 x 1,1 Zentimeter große Smartphone, das auch schon unter dem Codenamen LT29i Hayabusa durch die Onlinedienste geisterte, verzichtet auf Tasten auf der Frontseite. Die Steuerung des mit Android 4.0 ausgestatteten Modells erfolgt ausschließlich ¨¹ber den Bildschirm. Dem Xperia GX steht ein 16 GB großer Speicher und ein 1700 mAh Akku zur Verf¨¹gung. Das Modell ist in den japanischen LTE-Netze einsetzbar und soll im Sommer in Japan eingef¨¹hrt werden. Ob ein Marktstart in Europa geplant ist, ist noch nicht bekannt.Rein äußerlich ist schon mal ein Fortschritt auszumachen: Kam das Vorgängermodell Galaxy S2 noch im tristen schwarzen PlastikgehäuseHier gehts zum Kauf bei Amazon daher, setzt das S3 mit seinem gigantischen 4,8-Zoll-AMOLED-Display modische Akzente.


Das Topmodell ist in Weiß oder elegantem Dunkelblau zu haben, wobei sich das Polycarbonat-Gehäuse im Test als weitgehend resistent gegen Kratzer erwies und mit den Varianten von Nokia und HTC eindeutig zu den besten Vertretern der Kunststoffzunft gehört.Der Werkstoff ermöglicht auch das angesichts der ¨¹ppigen Dimensionen niedrige Gesamtgewicht von 133 Gramm. Zum Vergleich: Ein iPhone 4S wiegt trotz kleinerem Akku und deutlich kleinerem Display sieben Gramm mehr. Wobei auch gesagt werden muss: An die Haptik und Wertigkeit des Apple-Phones reicht das Samsung bei Weitem nicht heran.Gottlob ist der unschöne Buckel, der noch die R¨¹ckseite des Galaxy S2 verunstaltete, verschwunden - und auch sonst gibt's an der Verarbeitung nichts zu mäkeln: Spaltmaße sind kaum zu erkennen, das Gehäuse knarzt an keiner Stelle. Dank der runden Formen ist das Galaxy S3 auch ¨¹berraschend griffig, f¨¹r die Bedienung muss man aber in der Regel beide Hände bem¨¹hen.In die Vollen geht Samsung dann beim Thema Leistung. Der hauseigene Quad-Core-Prozessor Exynos 4412 mit bis zu 1400 MHz sorgte im Test f¨¹r perfektes Multitasking und traumhafte Werte bei den Tempo-Benchmarks Quadrant und Vellamo.


Die vier Kerne können einzeln angesteuert und je nach Anwendung auf 200 MHz heruntergetaktet werden, um kostbare Akkuenergie zu sparen. Auch beim Browser-Benchmark Browsermark setzt das Galaxy S3 einen neuen Standard.Dagegen gibt es sich in Sachen Speicher eher knausrig: Bei unseren 16 Gigabyte fassenden Exemplaren waren nur rund 11 GB frei nutzbar. Die angek¨¹ndigten 32- und 64-GB-Varianten sind bis auf Weiteres nicht erhältlich - hier klafft eine L¨¹cke zum Apple iPhone 4S . Als Trumpf kann das Samsung aber seinen Micro-SD-Slot ins Feld f¨¹hren, der unter der Akkuhaube sitzt und auch den Umgang mit 64-GB-Karten beherrschen soll.Zudem ist ein Client f¨¹r den Online-Speicher Dropbox vorinstalliert, ¨¹ber den Samsung dem Nutzer zusätzliche 50 GB f¨¹r zwei Jahre zum Nulltarif spendiert. Ansonsten hat das Galaxy S3 bis auf LTE alle aktuellen Topfunktionen wie NFC, Wi-Fi Direct und HSDPA mit bis zu 21 Mbit/s an Bord. Beim Datenverkehr legt die Koreaflunder also je nach Netzausbau ein schnelles bis rasantes Tempo an den Tag.



Sprachsteuerung, Gesichtserkennung: Nicht alle Neuheiten ¨¹berzeugen
Doch potente Hardware hat auch die Konkurrenz zur Gen¨¹ge im Angebot, und so setzt Samsung den Fokus auf clevere Bedienhilfen und praktische Funktionen. Allerdings nicht immer mit Erfolg. Als Schwachstelle entpuppte sich ausgerechnet die Sprachsteuerung S Voice. Die deutsche Version ist unzureichend implementiert und hat nicht nur mit ¨¹bersetzungsfehlern, sondern auch mit Problemen bei der Stimmerkennung zu kämpfen.Mit Umlauten etwa konnte S Voice im Test einige Male nichts anfangen. Navigiere nach M¨¹nchen musste dann als Navigiere nach Munchen gesprochen werden. Wird dagegen die englische Version genutzt, gelingt die Spracherkennung um einiges besser. Hier kommuniziert das S3 wohl mit einem anderen Server. Generell benötigt das Smartphone f¨¹r die Spracherkennung grundsätzlich eine Datenverbindung.Auch die Gesichtserkennung namens Buddy Photo Share, die einen Abgleich von Gesichtern auf Fotos mit den eigenen Kontakten durchf¨¹hren und diese dann anzeigen soll, konnte im Test nicht wirklich ¨¹berzeugen.


Doch es gibt auch Positives von der Innovationsfront zu berichten: So funktioniert Direct Call tadellos - schreibt man eine SMS oder E-Mail und merkt, dass man sein Anliegen doch lieber telefonisch ¨¹bermitteln möchte, hält man einfach das Handy ans Ohr, schon wird die entsprechende Nummer gewählt (vorausgesetzt, man hat vorher den Empfänger der Mail eingegeben).Auch S Beam, die Daten¨¹bertragung mittels NFC und Wi-Fi Direct von einem Gerät zum anderen, läuft reibungslos. Der Hit aber ist Smart Stay: Schaut man aufs Display, bleibt es aktiv, wendet man den Blick ab, springt die energiesparende Screen-Sperre an. Dazu sollte man diese auf Kurzzeit stellen.Dass Samsung bei der Entwicklung des Galaxy S3 selbst an Kleinigkeiten gedacht hat, zeigt die unsichtbar verbaute und recht große Info-LED im linken Bereich oberhalb des Displays. Dieser kleine Helfer informiert den Nutzer nicht nur, wenn das Smartphone an die Steckdose muss, sondern auch ¨¹ber verpasste Anrufe oder eingegangene Nachrichten.


Das Galaxy S3 ist Samsungs neues Flaggschiff, das trotz 4,8-Zoll-Touchscreen nur 97 Gramm wiegen soll.
¨¹ber die kostenlose App Light Flow Lite kann man sogar definieren, welche Farbe die LED bei welcher Funktion annehmen soll. Ebenso praktisch: Kann ein eingehendes Gespräch mal nicht angenommen werden, kann man mit einem Wisch aus mehreren vorgefertigten Antworten eine SMS auswählen und sie dem Anrufer zukommen lassen.Als Benutzeroberfläche kommt erneut Touchwiz zum Einsatz, was beim Galaxy S3 einige Individualisierungsmöglichkeiten, jedoch kaum eigene Funktionalität bietet. Etwas ärgerlich ist zudem das Fehlen des Social Hub, der bislang bei den Galaxy-Modellen sämtliche Nachrichten - egal ob SMS, Facebook-Info oder E-Mail - an zentraler Stelle b¨¹ndelte. Ansonsten gelingt die Bedienung durchweg problemlos, flott und ohne Ruckler. Auch der Touchscreen reagiert sehr fein auf Ber¨¹hrungen, etwa beim Zwei-Finger-Zoom.



Dass der aktuelle Softwarestand der Testgeräte jedoch noch mit heißer Nadel gestrickt wurde, zeigen nicht nur die Schwachstellen bei der Sprachsteuerung, sondern auch die doch häufigen ¨¹bersetzungsfehler, die mit ihrem Kauderwelsch f¨¹r einige Lacher im Test sorgten. Hier wie da d¨¹rfte ein Update diese Probleme aus der Welt schaffen.Keine Probleme gibt es in der Multimedia-Abteilung. Nicht nur Foto- und Videofans kommen voll auf ihre Kosten, wie der ausf¨¹hrliche Test der Kamera zeigt. Auch Musikliebhaber werden verwöhnt. So bringt das Samsung nicht nur gut klingende In-Ear-Hörer mit, sondern auch einen leistungsfähigen Musicplayer.Neben einem konfigurierbaren 7-Band-Equalizer bietet er f¨¹nf Raumanpassungen, dazu gesellen sich 14 Klangvoreinstellungen. Da sich das Galaxy S3 auch bei den Audiomessungen von seiner besten Seite zeigte, gehört es musikalisch zur Elite.


Zudem gibt es gleich drei verschiedene Hubs f¨¹r Spiele, Music und Video. Der Game Hub bietet eine Auswahl an interessanten Spielen, die in zwei Kategorien unterteilt sind. Auch bereits auf dem Smartphone installierte Games lassen sich hier direkt starten. Der Video Hub ist eine Art Videothek, in der man Filme leihen und kaufen kann. Hinter dem Music Hub steckt der Shop von 7digital. F¨¹r knapp 10 Euro im Monat kann man hier auch einen Premiumdienst f¨¹r Musik und Radio abonnieren.Doch genug gespielt, jetzt kommt der Ernst des Lebens. Wie schlägt sich das S3 bei den Labormessungen? Machen wir's kurz: hervorragend. Vor allem die Kondition ist beeindruckend. Aus dem Akku, der mit 2076 mAh Kapazität ziemlich genau die Herstellerangabe von 2100 mAh erreicht, holt der Bolide das Maximum und erreicht so die volle Punktzahl bei den Ausdauermessungen.Im Detail: Im typischen Mischbetrieb aus Scrollen, Surfen und Telefonieren bleibt das Galaxy S3 6:38 Stunden aktiv, Quasselstrippen freuen sich ¨¹ber die ¨¹ppigen Gesprächszeiten von 20 Stunden im E-Netz und knapp sieben Stunden im UMTS-Einsatz - nur der Kollege Samsung Galaxy Note beweist in diesen Disziplinen einen noch längeren Atem. Die Akustik ist ebenfalls top, der Freisprecher wunderbar verständlich. Lediglich der UMTS-Empfang könnte noch besser sein - doch das ist Klagen auf einem sehr hohen Niveau.

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