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Akkus wird nach wie vor ein sogenannter "Memory-Effekt" nachgesagt: Werden Akkus bei 20, 30 Prozent oder noch mehr Restlaufzeit aufgeladen, dann "merken" sich die Energiespeicher diese Füllmarke als unterste Markierung und liefern bei weiteren Ladezyklen nicht mehr die volle Kapazität. Dieser Effekt war aber nur bei alten Nickel-Cadmium-Akkus zu beobachten. Bei modernen Energiespeichern tritt er nicht mehr auf.


Akku lieber nicht ganz leer werden lassen

Nach wie vor haben viele Nutzer trotzdem noch im Kopf, den Akku vor dem nächsten Laden möglichst leer zu machen. Doch damit tun sie ihrem Smartphone nichts Gutes, wie Julia Froolyks vom Portal inside-handy.de erklärt: "Das sollte man besser lassen, weil es dem Akku schadet." Vereinfacht gesagt werden die Elektroden eines Lithium-Ionen-Energiespeichers beim kompletten Entladen stark belastet und das setzt die Lebensdauer herab. Die Expertin rät, den Ladestand des Akkus nicht unter 30 Prozent fallen zu lassen. Computerbild empfiehlt als Untergrenze 20 Prozent.
Symbole für den Akkuladestand bei elektronischen Geträten


Martin Malischek von Computerbild rät noch aus einem anderen Grund davon ab, den Akku komplett leer zu machen. Den sogenannten Effekt der "Tiefenentladung" gebe es bei modernen Energiespeichern noch. Dabei wird der Akku so weit entladen, bis seine Kapazität völlig erschöpft ist. "Dann startet das Gerät im Ernstfall gar nicht mehr oder das Laden dauert vergleichsweise lang", warnt der Experte. Die Hersteller hätten zwar Schutzmaßnahmen eingebaut, um eine Komplettentladung zu verhindern. So werde etwa ein Smartphone üblicherweise schon bei 20 Prozent Restladung heruntergefahren. Der Schutz greift aber nur, wenn das Smartphone dann nicht längere Zeit liegengelassen wird. "Der Akku kann dann irgendwann wirklich komplett auf Null gehen und dann ist er tiefenentladen", sagt Martin Malischek.


Akkus nicht über Nacht laden

Weil die meisten Smartphone-Akkus nur rund einen Tag durchhalten, hängen viele Nutzer ihre Geräte über Nacht ans Ladekabel. Aus Sicht von Julia Froolyks ist das ein Fehler: "Dann ist der Akku schon in zwei Stunden bei 100 Prozent. Es wird aber weiter Strom reingepumpt und damit werden die Pole im Akku belastet". Auch das verringere die Lebensdauer. "Inzwischen gibt es aber Hersteller wie Sony, der bei seinen Smartphones eine Batteriepflege-Funktion einbaut", sagt Julia Froolyks. Dann werde der Akku nicht gleich komplett geladen. Vielmehr werde das Aufladen an die Nutzergewohnheiten angepasst: "Das Handy weiß, wann der Nutzer meist aufsteht und dann wird der Akku noch schnell vollgeladen."


Originales Ladegerät nutzen oder gleichwertigen Ersatz

Für Martin Malischek von Computerbild dagegen ist das Laden über Nacht kein so großes Problem. Zumindest dann nicht, wenn Nutzer das Originalladegerät oder einen hochwertigen Ersatz nutzen: "Bei 100 Prozent wird das Handy in den Netzbetrieb versetzt. Damit gibt's beim Akku keinen Kapazitätsverlust und er muss auch nicht immer wieder aufgeladen werden." Bei billigen Ladegeräten aus Fernost gebe es diese Funktion dagegen häufig nicht. Die Lebensdauer des Akkus sinke somit.



Vor dem Heimweg noch mal schnell das Smartphone ans Ladegerät: Das ist für viele Nutzer Standard, für den Akku aber eine Belastung. "Dann muss der Akku arbeiten, obwohl er vielleicht nur fünf Prozent Leistung extra bekommen hat", sagt Julia Froolyks. Aus ihrer Sicht ist die Supercharge- oder auch Schnellladefunktion sinnvoll, die in zunehmend mehr Smartphones verbaut wird. Dabei wird mit einem entsprechenden Netzteil dank höherer Spannung und mehr Leistung in kurzer Zeit der Akku deutlich schneller "vollgepumpt" als mit herkömmlichen Ladegeräten. "Die Technik ist darauf ausgelegt, den Akku nicht zu sehr zu belasten", erklärt die Expertin. Unter anderem messen Sensoren ständig den Stromfluss und die Temperatur des Akkus und passen den Ladevorgang entsprechend an. Martin Malischek rät dagegen, eher die Ladebuchse des Computers als ein Schnellladegerät zu nutzen. Zumindest dann, wenn der Nutzer genug Zeit hat. "Tests haben gezeigt, dass beim Schnellladen die Akku-Kapazität nach einem halben Jahr um rund 20 Prozent niedriger war als beim normalen Laden."


Mit dem Kauf eines Notebooks inklusive NVIDIA-Grafikkarte der neuesten Generation, erhalten Sie nicht nur Top-Performance in Videospielen, sondern profitieren auch vom kostenlosen Software-Paket - Geforce Experience. Hierüber erhalten Sie immer die neuesten Game Ready-Treiber, die auch aktuell erscheinende Spiele optimal ausreizen. Die Treiber werden dabei automatisch aktuell gehalten. Doch die eigentlichen Highlights für Gamer sind die InGame-Features Shadowplay und Ansel. Beide Funktionen sind für Nutzer einer unterstützten NVIDIA-Grafikkarte kostenlos.


Mit Shadowplay nehmen Sie Ihre Spielesessions mit minimaler Prozessorbelastung auf und können optional auch auf Facebook, Twitch oder YouTube livestreamen. Das Ganze lässt sich ganz einfach über ein Ingame-Overlay steuern.

Ansel muss man gesehen haben. Hiermit können Sie in Spielen ultrahochaufgelöste Fotos (Stichwort Gigapixel-Screenshot) direkt aus dem Spiel festhalten. Optional mit HDR-Effekt, Stereo-Fotos oder auch als 360-Grad-Photosphear-Aufnahme. So werden unvergessliche Gaming-Momente perfekt festgehalten und können später sogar mit VR-Brillen angesehen werden. Perfektionisten können Aufnahmen im Nachhinein mit Filtern bearbeiten, um den Bildern einen einzigartigen Charakter zu geben. Um eine perfekte Aufnahme mit Ansel zu machen, werden Spiele kurz pausiert und der Kamerawinkel kann dann frei eingestellt werden.

Ob Smartphone, Laptop, Bluetooth-Kopfhörer oder Tablet: Bei mobilen elektronischen Geräten setzen die Hersteller überwiegend auf Lithium-Ionen-Akkus. Die Energiespeicher sind pflegeleicht, haben aber eine begrenzte Lebensdauer. Sie verlieren nach zwei bis drei Jahren intensiver Nutzung deutlich an Kapazität. Viele unserer Ladegewohnheiten tragen dazu bei, die Akku-Lebensdauer zusätzlich zu verkürzen. Wir haben die wichtigsten Tricks zusammengefasst, mit denen moderne Akkus länger durchhalten.


Memory-Effekt war einmal

Lithium-Ionen-Akku

Bei modernen Akkus gibt es keinen Memory-Effekt mehr.


Akkus nicht bei Hitze laden

Die mobilen Energiespeicher fühlen sich zwischen zehn und 35 Grad grundsätzlich am wohlsten. "Beim Laden entsteht auch Wärme und wenn noch die Sommerhitze dazu kommt, wird der Akku zu heiß und das schadet der Kapazität", sagt Martin Malischek. Nutzer müssten sich aber keine Sorgen machen, dass der Akku zu heiß werde. Das fange die Ladeelektronik der Hersteller ab. Im Ernstfall werde das Laden beendet.



Nicht im heißen Auto oder in der prallen Sonne liegen lassen

Wirklich kritisch für moderne Akkus sind erst Temperaturen oberhalb von 60 Grad. "Dann können sich die Schutzschichten im Akku auflösen, Anode und Katode zusammenkommen und dann kann es einen Kurzschluss geben", sagt der Experte. Außerdem bläht sich der Akku auf. Wer ganz auf Nummer sicher gehen wolle, könne sich Explosionswarner-Apps aufs Smartphone oder Tablet laden. Die bietet unter anderem auch Computerbild an. "Die App misst über die Sensoren im Akku die Temperaturen und warnt im Extremfall mit einem Signalton. Außerdem zeichnet sie permanent die Wärmeentwicklung im Akku auf", sagt Martin Malischek. Dann könnten Nutzer sehen, wie heiß der Akku etwa im Smartphone in der prallen Sonne am Strand werde. Julia Froolyks hält die Apps dagegen eher für Spielerei: "In Deutschland ist noch kein Akku explodiert. Selbst die Akkus in den Samsung-Note-Smartphones sind nur in Flammen aufgegangen."


Wie gut ist mein Akku noch?

Ein Mann fotografiert mit seinem Smartphone von oben seinen Schreibtisch, auf dem sich unter anderem ein Laptop und ein Tablet befinden

Für alle Geräte gibt es Tools, mit denen sich der Zustand des Akkus überprüfen lässt.

Meist erkennen Nutzer nur an drastisch verkürzten Laufzeiten, dass die Akkus von Smartphone, Tablet oder Laptop stark nachlassen. In den offiziellen App-Stores von Apple und Google und auch für Windows gibt es aber zahlreiche Programme, mit denen sich die noch vorhandene Leistung des Akkus anzeigen lässt. Die kostenlosen Programme heißen etwa AkkuLine Batterie Tool (für Laptops), iBackupBot (für iPhones und iPads, die am Laptop angestöpselt werden) oder coconutBattery (für mobile Macs). Zudem gibt es für Android Charge Cycle Battery Stats oder Accu Battery.
Akkus in Smartphones, Laptops, Tablets und anderen mobilen Geräten sollten nicht komplett geleert und auch nicht zu hundert Prozent befüllt werden. Auch ständiges Kurzladen und möglicherweise auch die Schnellladefunktion können die Lebensdauer des Akkus verkürzen. Wichtig ist zudem ein originales oder hochwertiges Ladegerät.



Message déposé le 22.03.2018 à 04:28 - Commentaires (0)




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