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Mit nur 2,45 Kilogramm und einer Dicke von rund 19,9 Millimetern gehört das Asus ROG Zephyrus M GM501GS zu den kompaktesten Gaming-Notebooks auf dem Markt. Das erste Feature, mit dem Asus sich von der Konkurrenz abhebt, erscheint beim Aufklappen. Dann senkt sich der Gehäuseboden um einige Millimeter, was der Lüftung helfen soll und der Tastatur eine ergonomische Neigung verleiht. Wirklich stabil wirkt der Boden allerdings nicht; schon bei etwas stärkerem Druck scheint der Boden nachzugeben. An der Verarbeitung des restlichen Gehäuses gibt es hingegen nichts auszusetzen. Nette optische Gimmicks sind das rot beleuchtete ROG-Logo auf der Oberseite sowie die roten LEDs an den Seiten des Gehäusebodens.


Diverse Anschlüsse spicken den Rahmen des Laptops. So befinden sich auf der linken Seite ein HDMI-Ausgang, insgesamt drei USB-Ports mit dem aktuellen 3.1-Gen2-Standard sowie ein Audio-Port für 3,5-mm-Klinken. Über letzteren werden sowohl Mikrofon als auch Kopfhörer verbunden. Auf der rechten Seite finden der vierte USB-3.1-Port sowie ein Thunderbolt-3-Anschluss Platz. Einen gesonderten DisplayPort gibt es zwar nicht, der lässt sich aber über den Thunderbolt-Ausgang nachrüsten. Tipp: Der etwas nervige und viel zu laut geratene Boot-Sound kann im BIOS jederzeit deaktiviert werden.Aktuelle Top-Games lassen sich mit dem Zephyrus GM501GS dank eines flotten Intel Core i7-8750H mit 6 Kernen (2,2 bis 4,1 GHz), 16 GByte DDR4-RAM und einer Nvidia GeForce GTX 1070 problemlos auf höchsten Einstellungen zocken. Etwas schade ist, dass Asus keine GTX 1070 im MaxQ-Design verbaut, sondern auf das klassische Modell setzt. Das würde zwar an der Performance nichts ändern, hätte sich aber noch mal positiv auf Gewicht und Dicke des Laptops ausgewirkt. Spiele, Programme und Co. finden auf einer 512 GByte großen NVMe-SSD und einer HDD mit 1 TByte Platz.


Wir haben uns für einen praktischen Eindruck der Grafikqualität die aktuellen Triple-A-Titel The Witcher 3, The Evil Within 2 und Far Cry 5 zur Hand genommen. Alle drei Games laufen auf höchsten Grafikeinstellungen und in Full-HD-Auflösung mit konstanten 60 FPS. Bei Far Cry 5 sind es sogar durchschnittlich über 80 FPS. Zwar leistet sich die GTX 1070 bei vielen Feinden und Explosionen in Hope County immer wieder kleine Framerate-Drops, die fallen jedoch dank der unterstützten G-Sync-Technik kaum auf. Durch die Angleichung von aktueller Bildrate an den Hertz-Wert des 144-Hz-Displays werden außerdem störende Tearing-Effekte ohne spürbaren Inputlag verhindert.



Bei einem externen Gaming-Monitor mit 1440p (2.560 x 1.440 Pixel) kommt die GTX 1070 an ihre Grenzen. Hier sind konstante 60 FPS nur noch mit hohen oder mittleren Grafikeinstellungen drin. Die G-Sync-Fähigkeit bleibt aber auch bei einem entsprechend ausgestatteten Bildschirm erhalten, was die Erfahrung abermals glättet. Das wäre zwar theoretisch bei jeder aktuellen Nvidia-Grafikkarte möglich, jedoch wird das Feature in Notebooks ohne entsprechendes Display meist deaktiviert, sodass es sich trotz passendem Monitor nicht verwenden lässt.Die Gaming-Performance im Akkubetrieb hat uns positiv überrascht. Während andere Notebooks, wie etwa das HP Omen 15, ohne angeschlossenes Netzteil von Rucklern geplagt werden, merkt man beim Zephyrus bei den meisten Games kaum einen Unterschied. Lange währt das Spielvergnügen ohne Saft allerdings nicht. Bei Far Cry 5 verabschiedete sich die Batterie bereits nach rund 40 Minuten.


Hell, matt, kontrastreich - das 15,6 Zoll große Display des Asus ROG Zephyrus GM501GS macht alles richtig. Im Labor messen wir eine tolle Maximal-Helligkeit von 302,8 cd/m², einen Schachbrettkontrast von 148:1 sowie eine gute Farbraumabdeckung. Aufgelöst wird – wie in dieser Größenordnung üblich – mit 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD). Alles andere als üblich ist die 144-Hertz-Rate des verbauten AHVA-Panels. Die sorgt vor allem bei schnellen Kamerabewegungen für ein deutlich flimmerfreieres Bild als gängige 60-Hertz-Monitore. Dafür sorgt auch das schon angesprochene G-Sync – bislang noch bei Gaming-Notebooks noch recht selten.


Interessant ist die Möglichkeit, softwareseitig zwischen G-Sync und Nvidia Optimus zu wechseln. Bei den meisten Modellen mit G-Sync-Support wird die dedizierte Grafikkarte auch im Desktop-Betrieb verwendet, was die Akkulaufzeit erheblich reduziert. Das sonst zum Einsatz kommende Nvidia Optimus, das im Desktop-Betrieb automatisch auf die stromsparende Grafikeinheit der Intel-CPU wechselt und die GTX nur bei 3D-Spielen aktiviert, kommt nicht zum Einsatz. Anders beim Zephyrus: Hier können Sie wahlweise G-Sync aktivieren und die GTX 1070 dauerhaft nutzen, oder zurück auf Optimus wechseln und ohne G-Sync, dafür aber mit längerer Akkulaufzeit zocken. Wobei "längere Akkulaufzeit" beim GM501GS relativ ist: Der verbaute Akku ist mit 55 kWh leider so klein, dass selbst mit Nvidia Optimus kaum mehr als 3,5 Stunden Laufzeit drin sind - schade!



Während beim teureren Schwestermodell, dem ROG Zephyrus GX501, das hauseigene ASS-Kühlsystem effizient und leise arbeitete, ist beim GM501GS das genaue Gegenteil der Fall - zumindest was die Lautstärke angeht. Unter Volllast dröhnt der Laptop trotz softwareseitiger Lüftersteuerung ordentlich und macht ein Spielen ohne Gaming-Headset beinahe unmöglich. Auch das hätte sich mit einer MaxQ-Variante der GTX 1070 verhindern lassen können. Dafür arbeitet das Kühlsystem sehr effizient und hält die Grafikkarte auch bei stundenlangen Spielsessions bei akzeptablen 70 Grad. Die Tastatur erwärmt sich im WASD-Bereich dabei kaum.


Apropos Tastatur: Anders als beim GX501 überzeugt diese hier mit einem knackigen Gegendruck, angenehmen Hubweg und klar abgegrenzten Tasten. Ein Ziffernblock sowie Sondertasten zum Regeln der Lautstärke und zum Aufrufen des Asus Gaming Centers sind ebenfalls an Board. Das Layout ist aufgrund der kleinen Enter-Taste allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Zuletzt überzeugt das präzise Touchpad mit dedizierten Maustasten, wobei die Fläche weder klebt, noch zu rutschig ist.Damit Sie mit Ihrem Asus ROG Zephyrus M GM501GS gleich loszocken können, haben wir drei Download-Vorschläge für Sie. Mit den Steam- und GOG-Client bleibt kein Spielewunsch offen - von der Indie-Perle bis zum Triple-A-Game - und mit Teamspeak klappt jede Koop-Session oder Raid.


Apple hat noch vor seiner großen Herbst-Show seine Profi-Notebooks aktualisiert. Die neuen Macbook-Pro-Modelle mit Touch Bar haben frische Hardware bekommen, unter anderem neue Intel-Prozessoren der achten Generation. Käufer können sich für bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher entscheiden und ihr Macbook mit bis zu 4 Terabyte großem SSD-Speicher ausrüsten - natürlich zu entsprechend hohen Preisen: Das günstigste Macbook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm kostet bei Apple 2000 Euro. Was das Innenleben seiner Geräte angeht, hält sich Apple traditionell eher bedeckt, detaillierte Angaben zu technischen Daten sind keine Selbstverständlichkeit. Entsprechend neugierig stürzen sich Kenner und Reparatur-Experten auf die neuen Geräte der Kalifornier. Beim neuen Macbook Pro hat es keine Woche gedauert, bis "Ifixit" das Luxus-Notebook zerlegt hat. Die Reparaturprofis haben nicht nur gute Nachrichten.


Message déposé le 07.11.2018 à 03:29 - Commentaires (0)




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